Du stehst vor dem Kühlschrank. Du nimmst den Joghurt heraus. Das Datum sagt „28. Mai". Es ist der 1. Juni. Ist er noch gut? Du riechst. Du zweifelst. Du wirfst ihn weg, auch wenn er wahrscheinlich problemlos war.
Diese Szene wiederholt sich jede Woche in Millionen deutscher Haushalte. Nicht weil die Leute nicht wüssten, was sie tun — sondern weil die Information zu spät kommt. Eine App zum Prüfen von Ablaufdaten dreht das um: die Information kommt, bevor sich die Frage stellt. Siehe auch: MHD vs. Verbrauchsdatum — der ausführliche Vergleich und Ablaufdatum-App. Wie lange Lebensmittel pro Kategorie tatsächlich halten, steht im Leitfaden Wie lange hält Essen im Kühlschrank.
Fango behält Ablaufdaten im Blick und schickt eine Push-Erinnerung, bevor etwas fällig wird. Kein Konto — alles bleibt auf deinem Handy.
MHD vs. Verbrauchsdatum: wann musst du wirklich wegwerfen?
Viel Verwirrung um Ablaufdaten kommt von einem einzigen Missverständnis: die Leute behandeln alle Daten als harte Deadlines. Das stimmt nicht. Laut Verbraucherzentrale gibt es zwei sehr unterschiedliche Datumsarten:
Qualitätsdatum. Nach diesem Datum kann die Qualität nachlassen, aber das Produkt ist meistens noch sicher. Prüfe mit deinen Sinnen: normales Aussehen, kein auffälliger Geruch, guter Geschmack? Dann ist alles okay.
Gilt für: Nudeln, Reis, Konserven, Kekse, Käse, Joghurt, Eier
Sicherheitsdatum. Nie überschreiten — auch nicht, wenn es gut aussieht. Bakterien, die Lebensmittelvergiftung verursachen, sind nicht immer sichtbar oder riechbar.
Gilt für: rohes Fleisch, roher Fisch, Hackfleisch, bestimmte Fertiggerichte
Wie prüfst du, ob Essen noch gut ist?
Bei MHD-Produkten ist die Prüfung einfach:
Bei Produkten mit Verbrauchsdatum gilt nichts davon — die wirfst du nach dem Datum sowieso weg, auch wenn sie unauffällig wirken. Eine ausführlichere Übersicht zu typischen Restzeiten findest du im Artikel zur Haltbarkeitsdatum-prüfen-App.
Wie lange hält Essen nach dem Öffnen?
Das MHD gilt für ungeöffnete Produkte. Einmal geöffnet, verdirbt Essen viel schneller. Als Faustregel, bei 4°C oder kälter im Kühlschrank:
Warum eine App effektiver ist als manuelles Prüfen
Manuelles Prüfen hat ein grundlegendes Problem: du prüfst erst, wenn du schon vor dem Kühlschrank stehst, und dann ist es oft zu spät, noch etwas Sinnvolles mit einem Produkt anzufangen, das morgen abläuft. Eine Ablaufdatum-App kehrt die Reihenfolge um: die Erinnerung kommt, bevor du am Kühlschrank stehst. Du kannst das Produkt dann bewusst ins Abendessen einplanen, in eine Mahlzeit am nächsten Tag, oder ein Rezept suchen. Das ist der Unterschied zwischen aktivem Management und reaktivem Wegwerfen.
Laut BMEL werfen deutsche Haushalte jährlich rund 78 kg Lebensmittel pro Person weg. Vieles davon ist mit einer einfachen Verhaltensänderung vermeidbar: wissen, was man hat, bevor es zu spät ist. Konkret heißt das: bereits beim Einkauf jedes Produkt erfassen, etwa per Kassenbon-Scan, und sich rechtzeitig an die Reihenfolge erinnern lassen — mehr dazu im Artikel zur App für abgelaufenes Essen.
Häufig gestellte Fragen
Lade Fango kostenlos und überlasse das Prüfen der App. Erinnerung kommt rechtzeitig, du verbrauchst statt wegzuwerfen.
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