Das sind dreieinhalb Tage, für die alles im Haus sein muss. Wer deshalb „sicherheitshalber“ doppelt kauft, wirft im Januar weg. Besser funktioniert ein Einkauf in drei Etappen, eine Liste mit Mengen pro Person, die der ganze Haushalt sieht, und ein fester Plan für die Reste. Fango hilft beim letzten Schritt, der am meisten Geld kostet: daran zu denken, dass das Gekaufte auch gegessen wird.

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Eine Liste für den ganzen Haushalt

Alle im Haushalt sehen dieselbe Einkaufsliste, sortiert nach Abteilungen. Nach dem Einkauf scannst du den Kassenbon, und Fango erinnert dich rechtzeitig an Gans, Sahne und Rotkohl. Kein Konto, keine Registrierung.

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Fango Einkaufsliste nach Abteilung, mit Budget
Offenlegung: Fango ist unsere eigene App. Die Planungstipps, Mengen und Hygieneregeln in diesem Beitrag stammen von Verbraucherzentrale, BZfE und BfR; die Quellen stehen unten.
Kurz gesagt
  • Ladenschluss 2026: Donnerstag, 24. Dezember, ab 14 Uhr zu, nächster regulärer Einkaufstag ist Montag, der 28. Dezember
  • Drei Etappen: Haltbares Ende November, Gans und Tiefkühlware Mitte Dezember, Frisches am 22. und 23. Dezember
  • Mengen pro Person: 500 bis 600 Gramm Lebensmittel insgesamt, 250 bis 300 Gramm Geflügel mit Knochen
  • Reste: zügig abkühlen, in zwei bis drei Tagen essen oder direkt einfrieren

Warum gerade Weihnachten so viel Geld in die Tonne wirft

In Deutschland landeten 2022 rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall, 58 Prozent davon in Privathaushalten. Das entspricht laut Zu gut für die Tonne, der Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums, etwa 74,5 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Dieser Wert verteilt sich nicht gleichmäßig über das Jahr. An den Feiertagen kommen drei Dinge zusammen, die Verschwendung begünstigen: ungewohnt große Mengen, Gäste, deren Appetit schwer einzuschätzen ist, und geschlossene Läden, die zum Vorratskauf verleiten.

Wenn das Merken der Daten genau der Teil ist, der im Alltag untergeht, übernimmt eine Ablaufdatum-App das direkt vom Kassenbon.

Der letzte Punkt wiegt 2026 besonders schwer. Fällt der 24. Dezember auf einen Werktag, schließen die Geschäfte in allen Bundesländern spätestens um 14 Uhr. Geregelt ist das in den Ladenöffnungsgesetzen der Länder, in Bayern noch im Ladenschlussgesetz des Bundes. Heiligabend ist dieses Jahr ein Donnerstag, darauf folgen die beiden Feiertage am Freitag und Samstag und dann ein Sonntag. Wer am Donnerstagmittag die Sahne vergessen hat, wartet bis Montag. Genau diese Angst führt zum dritten Becher, der nach den Feiertagen ungeöffnet im Kühlschrank steht.

Der Fahrplan: Weihnachtseinkauf in drei Etappen

Die Initiative Zu gut für die Tonne rät, die Einkaufsmöglichkeiten vor und zwischen den Feiertagen genau im Blick zu behalten und am Einkaufstag gezielt die vorher geschriebene Einkaufsliste abzuarbeiten. In der Praxis heißt das: nicht alles auf einmal, sondern nach Haltbarkeit gestaffelt.

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    Ende November: alles, was lange hält. Mehl, Zucker, Butter für die Plätzchen, Nüsse, Gewürze, Konserven, Getränke, Kerzen und Alufolie. Vorher in den Schrank schauen: Die halbe Packung Mandeln vom letzten Jahr ist der Klassiker unter den Doppelkäufen.
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    Mitte Dezember: Gans, Ente und Tiefkühlware. Wer tiefgekühltes Geflügel kauft, braucht Platz im Gefrierfach und Zeit zum Auftauen. Das BfR empfiehlt, gefrorenes rohes Geflügel im Kühlschrank aufzutauen und dafür genug Zeit einzuplanen. Eine frische Gans bestellst du beim Metzger vor und holst sie kurz vor dem Fest ab.
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    22. und 23. Dezember: alles Frische. Würstchen und Zutaten für den Kartoffelsalat, Rotkohl, Sahne, Raclettekäse oder Fondue-Fleisch, Salat, Obst. Wer am Dienstag oder Mittwoch einkauft, entgeht dem Gedränge am Donnerstagvormittag.
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    24. Dezember, vormittags: nur Brot und Vergessenes. Wenn die Liste stimmt, ist das ein Gang zum Bäcker und kein Großeinkauf.
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    27. Dezember: Bestand prüfen. Bevor du am Montag wieder einkaufst, steht fest, was noch da ist und was zuerst gegessen werden muss.

Wie viel pro Person? Die Mengen der Verbraucherzentrale

Die häufigste Ursache für Berge von Resten ist schlicht zu viel Essen. Die Verbraucherzentrale gibt konkrete Richtwerte, mit denen sich die Liste vor dem Einkauf durchrechnen lässt:

  • Gesamtmenge im Schnitt: 500 bis 600 Gramm Lebensmittel pro Person.
  • Büfett: etwa 800 Gramm pro Person, davon 75 Gramm Fleisch plus 50 Gramm Fisch.
  • Fleisch beim 2-Gänge-Menü: 100 Gramm pro Person reichen.
  • Gans oder Ente mit Knochen: etwa 250 bis 300 Gramm pro Portion, Knochen eingerechnet. Fleisch verliert beim Garen außerdem rund 30 Prozent an Gewicht.
  • Karpfen oder anderer Fisch mit Kopf und Gräten: 200 bis 300 Gramm pro Person.

Für sechs Personen bedeutet das bei einer Gans mit Knochen 1,5 bis 1,8 Kilogramm, nicht automatisch das größte Tier im Kühlregal. Zu gut für die Tonne empfiehlt außerdem, vorher die Gäste zu fragen: Wer isst vegetarisch, wer kommt mit Kindern, wer bleibt am nächsten Tag zum Mittagessen? Jede dieser Antworten verschiebt die Liste.

Eine Liste für alle, statt drei Leute mit drei Zetteln

Der zweite große Hebel neben den Mengen ist der Doppelkauf innerhalb der Familie. Eine Person kauft die Sahne am Montag, die andere am Mittwoch noch einmal, weil sie nichts davon wusste. Gegen dieses Muster hilft nur eine Liste, die alle im Haushalt sehen und auf der alle abhaken.

In Fango teilt ein Haushalt mit bis zu vier Personen die Einkaufsliste und den Kühlschrank. Der Beitritt läuft über einen achtstelligen Einladungscode, ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse. Was jemand ergänzt oder im Laden abhakt, erscheint bei den anderen innerhalb von Sekunden. Ein Abo deckt den ganzen Haushalt ab, und für jede Liste entscheidest du einzeln, ob sie geteilt wird oder nur auf deinem Handy bleibt. Die Liste sortiert sich nach Supermarkt-Abteilungen, und ein Budgetziel pro Liste zeigt, ob der Festeinkauf im Rahmen bleibt. Mehr dazu steht in beste Einkaufslisten-App ohne Konto.

Nach dem Einkauf: Der Kassenbon wird zur Erinnerung

Ein Festeinkauf ist lang, und genau hier verliert man den Überblick. Fango liest den Kassenbon per Foto oder PDF, ein langer Bon darf aus bis zu vier Bildern bestehen. Die KI erkennt die Produkte, schätzt für jedes eine Haltbarkeit und legt sie in die Liste für Kühlschrank, Gefrierfach oder Vorratsschrank. Eine Erinnerung kommt rechtzeitig, am Tag selbst oder auf Wunsch bis zu 14 Tage vorher. So geht die angebrochene Sahne vom Festessen am 27. Dezember nicht hinter dem Rest der Gans verloren. Wie die Kombination aus Liste und Ablaufdaten im Alltag aussieht, beschreibt Einkaufsliste und Ablaufdatum in einer App.

Markierst du ein Produkt, das kurz vor seinem Datum stand, als gegessen, zählt Fango seinen Preis in der Statistik als gerettet. Am Ende des Monats steht dort in Euro, was nicht in der Tonne gelandet ist. Und weil die Einkaufsliste den Kühlschrank kennt, schlägt sie für den Einkauf am Montag vor, was im Kühlschrank bald aufgebraucht sein sollte, und überspringt, was schon auf der Liste steht.

Reste sicher aufbewahren: was BZfE und BfR sagen

Reste sind kein Problem, solange sie sicher gelagert und rechtzeitig gegessen werden. Die Regeln dafür sind klar:

  • Schnell abkühlen. Das BfR empfiehlt, Essensreste innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abzukühlen. Große Mengen wie Rotkohl oder Kartoffelsalat verteilst du dafür auf mehrere flache Schalen.
  • Kühlschrank richtig einstellen. Das BfR nennt maximal 7 °C, besser unter 5 °C. Rohes Fleisch und Geflügel, also auch Fondue-Fleisch, gehören ins unterste Fach.
  • Zwei, höchstens drei Tage. Das BZfE nennt für selbst zubereitete Speisen gut verpackt etwa zwei Tage, das BfR zwei bis drei Tage. Wer auf Nummer sicher gehen will, plant mit zwei.
  • Gründlich erhitzen. Geflügel, Fleisch und Fisch sollen laut BZfE beim Erhitzen mindestens 2 Minuten lang mindestens 72 °C im Inneren erreichen. Ein Fleischthermometer zeigt das zuverlässig.
  • Lieber gleich einfrieren. Was du in zwei Tagen nicht schaffst, frierst du direkt nach dem Essen ein und nicht erst am dritten Tag.

Wichtig ist, was Aussehen und Geruch leisten können und was nicht. Sie können zeigen, dass ein Rest verdorben ist, dann kommt er weg. Sie geben aber keine Erlaubnis, eine abgelaufene Frist zu verlängern: Krankheitserreger wie Salmonellen oder Listerien verändern Geruch und Aussehen oft nicht. Für frisches Geflügel gilt außerdem das Verbrauchsdatum auf der Packung, nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums wird es weggeworfen. Den Unterschied erklärt darf man Lebensmittel nach dem MHD noch essen.

Für den Tag nach dem Fest empfiehlt die Verbraucherzentrale ein festes Reste-Essen. Ideen liefert Zu gut für die Tonne: Rotkohl auf dem Flammkuchen oder Raclettekäse im Risotto. Wie du ein volles Gefrierfach im Blick behältst, zeigt Gefrierschrank-Inventar per App.

Der ganze Kühlschrank auf einen Blick
Du siehst sofort, was zuerst weg muss

Fango sortiert alles nach Erinnerungsdatum und markiert Dringendes rot. Das Widget auf dem Startbildschirm zeigt, was als Nächstes aufgebraucht werden sollte, ohne die App zu öffnen.

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Fango Kühlschrankansicht nach Erinnerungsdatum sortiert

Häufige Fragen

Wann haben die Geschäfte an Weihnachten 2026 geöffnet?

Heiligabend fällt 2026 auf einen Donnerstag, die Läden schließen also spätestens um 14 Uhr. Freitag und Samstag sind der erste und zweite Weihnachtsfeiertag, danach folgt ein Sonntag. Der nächste reguläre Einkaufstag ist Montag, der 28. Dezember. Ausnahmen gelten etwa für Tankstellen und Läden in Bahnhöfen.

Wie viel Gans brauche ich pro Person?

Die Verbraucherzentrale rechnet bei Geflügel mit Knochen mit etwa 250 bis 300 Gramm pro Portion, der Knochenanteil ist darin schon eingerechnet. Für das ganze Essen nennt sie im Schnitt 500 bis 600 Gramm Lebensmittel pro Person, beim Büfett etwa 800 Gramm. Fleisch verliert beim Garen außerdem rund 30 Prozent an Gewicht.

Wie lange halten Reste vom Weihnachtsessen im Kühlschrank?

Das BZfE nennt für selbst zubereitete Speisen gut verpackt etwa zwei Tage, das BfR zwei bis drei Tage. Vorher sollen die Reste innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abgekühlt sein. Was du in dieser Zeit nicht schaffst, frierst du direkt nach dem Essen ein. Aussehen und Geruch sind kein Freibrief: Ist die Frist vorbei, gehören Reste in die Tonne.

Kann die ganze Familie dieselbe Einkaufsliste nutzen?

Ja. In Fango teilt ein Haushalt mit bis zu vier Personen eine Einkaufsliste und den Kühlschrank per achtstelligem Einladungscode, ohne Konto. Änderungen erscheinen bei den anderen innerhalb von Sekunden, und ein Abo deckt den ganzen Haushalt ab. Du entscheidest für jede Liste einzeln, ob sie geteilt wird oder nur auf deinem Handy bleibt.