Auf Verpackungen stehen zwei Datumsangaben, die häufig verwechselt werden: „Mindestens haltbar bis" (MHD) und „Verbrauchen bis" (Verbrauchsdatum). Der Unterschied entscheidet darüber, wie viel Essen unnötig in der Tonne landet.
In Deutschland werfen Haushalte laut BMEL jährlich pro Person rund 78 kg Lebensmittel weg — ein erheblicher Teil davon geht auf Verwirrung über diese beiden Daten zurück. Eine gute MHD-App behält die Datumsangaben im Blick und gibt dir die Informationen, selbst zu entscheiden. Wer den genauen Unterschied zwischen den beiden Datumsarten verstehen will, findet die ausführliche Erklärung im Artikel zu MHD vs. Verbrauchsdatum. Wie die Produkte überhaupt in die App kommen, erklärt der Artikel zur Kassenbon-Scanner-App; konkrete Haltbarkeitszeiten der häufigsten Lebensmittel stehen im Leitfaden Wie lange hält Essen im Kühlschrank.
Füge Produkte per Kassenbon-Scan oder manuell hinzu. Fango schickt eine Push-Benachrichtigung, bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wird. Kein Konto — Daten bleiben auf deinem Handy.
MHD vs. Verbrauchsdatum: Was ist der Unterschied?
Die Regeln für Datumskennzeichnungen sind in der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) festgelegt. In Deutschland erklärt die Verbraucherzentrale die Unterschiede ausführlich. Die zwei Datumsarten funktionieren ganz unterschiedlich:
Qualitätsdatum. Das Produkt behält bis zu diesem Datum seine beste Qualität in Geschmack, Konsistenz und Geruch. Nach dem Datum kann die Qualität nachlassen, aber das Produkt ist in den meisten Fällen noch sicher zu essen, wenn es richtig gelagert wurde. Nutze deine Sinne.
Beispiele: Nudeln, Reis, Konserven, Kekse, Käse, Joghurt
Sicherheitsdatum. Dieses Produkt darf nach diesem Datum nicht mehr gegessen werden. Das Risiko durch krankheitserregende Bakterien ist zu hoch. Wirf es weg, auch wenn es gut aussieht und riecht.
Beispiele: rohes Fleisch, roher Fisch, Hackfleisch, einige Fertiggerichte
Darf man MHD-Produkte nach dem Datum noch essen?
Meistens ja. Aber es hängt vom Produkt und der Lagerung ab. Die Verbraucherzentrale gibt folgende Faustregel: Nutze deine Sinne. Sieht es normal aus? Riecht es gut? Schmeckt es gut? Dann ist es in den meisten Fällen noch problemlos genießbar, auch nach dem MHD.
Ein paar konkrete Beispiele:
Wie behält Fango das MHD im Blick?
In Fango fügst du Produkte mit ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum hinzu — per Kassenbon-Scan oder manuell. Die Kühlschrankübersicht zeigt alle Produkte sortiert nach dem, was zuerst abläuft: Produkte, die bald fällig sind, stehen oben in Orange oder Rot. Du bekommst eine Push-Benachrichtigung einen oder mehrere Tage vor dem Datum — du entscheidest, wie viel Vorlauf du willst.
So funktioniert es in der Praxis:
Mehr dazu in unserem Artikel zur Erinnerungs-App — wie du Erinnerungen pro Produkttyp anpasst. Wie du das MHD im Alltag prüfst, steht in der Anleitung zum Ablaufdatum-Prüfen; was du mit Produkten knapp nach dem MHD anstellst, behandelt der Artikel zur App für abgelaufenes Essen.
Häufige Fehler bei Haltbarkeitsdaten
Verwirrung über Daten ist eine der größten Ursachen von Lebensmittelverschwendung. Das sind die häufigsten Fehler:
Häufig gestellte Fragen
Fango behält Mindesthaltbarkeitsdaten im Blick und schickt eine Erinnerung rechtzeitig. Kein Konto — alles bleibt auf deinem Handy.
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